FETTE (pflanzliche & tierische)

GUTE UND SCHLECHTE FETTE ?

eine fehlerhafte studie von Ancel Keys ist verantwortlich, dass dem konsum von tierischen fetten, die schuld an übergewicht, hohem cholesterin und damit einhergehenden herz- kreislauferkrankungen zukamen. die studienergebnisse sind mittlerweile widerlegt. es kann kein zusammenhang nachgewiesen werden.

zu den GUTEN FETTEN zählen gesättigte und einfach ungesättigte fettsäuren:

butter, ghee, schlagobers, fisch, kokosöl, nüsse, olivenöl, avocado

gegenwärtig überwiegen pflanzenöle, welche aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren bestehen. sie sind als SCHLECHT für unseren körper zu bewerten:

z.b.: maisöl, sonnenblumenöl, distelöl

diese öle oxidieren schnell und werden durch verarbeitung, wie beispielsweise erhitzen ranzig. es entstehen gesundheitsschädigende transfette, welche den körper auch früher altern lassen.

sie erhalten in überwiegender weise omega 6 fettsäuren, welche entzündungen im körper begünstigen.

BUTTER

80-82 % fett

0,5-2 % eiweiß

14-16 % wasser

milchzucker, mineralstoffe, cholesterin, proteine, fettlösliche vitamine, milchsäure, aroma

bekommen kühe viel grünes futter, wirkt sich dies positiv auf den anteil der omega 3 fettsäuren und ungesättigten fettsäuren aus.

margarine meiden!

margarine ist gehärtetes fett, damit es streichfähig bleibt. bei der härtung entstehen die gesundheitsschädigenden transfette.

ÖLE

die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, das verhältnis von omega-6 und omega-3 auf maximal 4:1, besser noch 1:1 einzupendeln.

d.h. konkret, beispielsweise das sonnenblumenöl (hoher gehalt an omega 6) gegen rapsöl (hoher gehalt an omega 3 fs) austauschen

3 x/ wo. omega 3 öle (bspw. leinöl, chia-öl)

wichtig ist auch, mehrere gute öle zu verwenden und abzuwechseln.

hanföl und leinöl haben ein sehr gutes verhältnis omega 3 zu omega 6 fs und sind somit sehr wertvolle öle. diese öle dürfen allerdings nicht erhitzt werden.

öl aus mechanischer erst- kaltpressung ist zu bevorzugen. wird öl für das braten oder frittieren benötigt, emphiehlt sich kokosöl und ghee.

kürbiskernöl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Butter habe ich hier aufgeführt, weil ich klarmachen will, dass man nie, wirklich niemals Margarine verwenden sollte! Denn im Gegensatz zum Naturprodukt Butter ist Margarine ein hoch verarbeitetes Lebensmittel. Sie besteht aus pflanzlichen Ölen, denen meist noch Emulgatoren, Aromen, Säuerungsmittel, Salz, Betacarotin und Vitamine künstlich zugesetzt werden. Damit daraus ein streichfähiges Endprodukt wird, wird es mittels eines chemischen Prozesses gehärtet. Bei der Härtung entstehen die sehr schädlichen Transfettsäuren, die das schlechte Cholesterin erhöhen und somit auch das Risiko, an Herzkrankheiten, Schlaganfall etc. zu erkranken. Sollten Sie also Fett aufs Brot streichen wollen, dann wählen Sie zumindest das »echte« Produkt, eine hochwertige Butter. Butter wurde einst nachgesagt, den Cholesterinspiegel negativ zu beeinflussen. Nach heutigen Erkenntnissen weiß man aber, dass es einen guten und einen schlechten Cholesterinwert gibt und dass Butter mit ihrer Zusammensetzung von zwei Dritteln gesättigten Fettsäuren (15 Prozent davon kurz- und mittelkettig), einem Drittel einfach ungesättigten Fetten, zwei Prozent mehrfach ungesättigten Fettsäuren und ca. drei bis vier Prozent Transfettsäuren nur das gute Cholesterin ansteigen lässt. Butter schmeckt nicht nur gut, sie hat zudem noch einige Beauty-Gadgets auf Lager: Sie ist dank ihres niedrigen Laktosewerts gut verdaulich, schmiert die Galle und schützt die Leber sogar vor Alkoholtoxinen. Sie enthält natürliches Vitamin A, E, D und sogar das seltene Vitamin K, das der Körper nur mithilfe von Fett absorbieren kann. Nichtsdestoweniger ist Butter ein Fett und sollte nur in Maßen genossen werden.

Kokosöl ist mittlerweile zu meinem liebsten Öl geworden. Ich liebe die samtige Textur und den Kokosgeschmack. Man hat herausgefunden, dass seine langkettigen Fettsäuren sogar dazu beitragen können, gesundheitsschädigendes Bauchfett zu reduzieren. Also ein Fett, das gegen Fett hilft! Zudem besitzt das Öl viele entzündungshemmende Wirkstoffe, die helfen, die Gesundheit zu erhalten und das Immunsystem zu stärken. Sein regelmäßiger Genuss kann vor den typischen Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit und Herzinsuffizienz schützen

Durch seinen hohen Rauchpunkt eignet sich Kokosöl wunderbar zum Braten. Übrigens verliert es dabei seinen typischen Kokosgeschmack. Der Verzehr vieler »guter« Fette spült unsere Galle regelrecht durch, da für die Verdauung von Fetten Gallensaft benötigt wird. Dieser wird in der Leber erzeugt und über die Gallenwege und die Gallenblase in den Dünndarm transportiert. So kann Gallensteinen vorgebeugt werden. Kokosöl kann auch äußerlich angewendet werden. Als Körperöl wirkt es wahre Wunder und zaubert eine zarte und weiche Haut. Für eine pflegende Haarmaske kann man das Öl erwärmen und in flüssigem Zustand ins trockene Haar einkneten. Dann das Haar in eine Duschhaube oder ein warmes Handtuch wickeln und mindestens eine Stunde einwirken lassen – am besten aber über Nacht.

Olivenöl

Olivenöl ist gesundheitsfördernd und reich an einfach ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf unseren Cholesterinspiegel, gefäße, herz, kreislauf auswirken. Daneben ist es gut für Haut und Haare und kann sogar vor Depressionen schützen. In der Küche eignet sich das hochwertige Öl vor allem für Salatdressings, aber auch zum leichten Anbraten, Backen und Beträufeln von Ofengerichten.  Beauty-Tipp: Gönnen Sie Ihrem Haar einmal pro Monat eine Olivenölkur. Dazu großzügig Olivenöl ins Haar und auf die Kopfhaut einmassieren. Duschhaube drauf und am besten über Nacht (mindestens aber zwei Stunden) einwirken lassen.

Die italienische Arznei

Entscheiden Sie sich beim Kauf für die extra-native Variante, Sie ist reich an den einfach-ungesättigten Fettsäuren und sekundären Pflanzenstoffen, die Zellen und Gelenke vor Entzündungen schützen.

Wie viel ist gesund?
Eine Studie im Fachmagazin Nature kam zur Erkenntnis, dass 2 Esslöffel Olivenöl am Tag die gleiche entzündungshemmende Wirkung haben wie das Schmerzmittel Advil (Wirkstoff: Ibuprofen).

R Rapsöl

, nativ Rapsöl ist sehr gesund und kann vielseitig eingesetzt werden. Es enthält einfach ungesättigte Fettsäuren (senken den Cholesterinspiegel!), Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Es schmeckt nicht so intensiv wie zum Beispiel Olivenöl, wodurch es sich bestens als Alltagsöl eignet. Dank des hohen Rauchpunktes kann man damit auch sehr gut anbraten

wichtige lebensmittel, wie beispielsweise chiaöl, das nach leinöl das beste verhältnis zwischen omega 6 und omega 3 fettsäuren aufweist. es hat mich sehr gewundert, dass das viel gepriesene olivenöl in dieser reihung erst an  5. stelle kommt.

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