ARDENNEN- 14. ETAPPE DEUTSCHLAND/BELGIEN

spa- hohes venn 23 min

in foren ist zu lesen, dass eine belgienreise, ohne die ardennen zu bewandern und kennenzulernen, irgendwie nur halb so schön wäre. da wir nach den städten nun ohnehin wieder die lust auf natur verspüren, machen wir uns auf, dem hohen venn und baraque michel einen besuch abzustatten und das moor zu entdecken.

an der grenze zu belgien, schließt sich eine große hochfläche an die berge der eifel an – das hohe venn. die hochebene erstreckt sich auf einer Fläche von über 600 quadratkilometern. der deutlich größere anteil davon befindet sich in belgien. hier steht die ruhige landschaft unter naturschutz. der name leitet sich vom nierderländischen wort für moor ab: veen.

#tipp 1

stellplatz

hier am parkplatz könnte auch ohne weiteres eine nacht verbracht werden, bevor das moor erkundet wird.

#tipp 2

karte

obwohl die wege gut beschriftet sind, erweist es sich stets als günstig, die karten am beginn zu fotografieren. wir wählen den 12 km langen rundweg.

#tipp 3

hinweistafeln

entlang des weges finden sich stets hinweistafeln. obwohl wir auch nur einige davon gelesen haben, lohnt es sich einen kurzen blick auf sehr interessante details zu werfen. wie sonst wüssten wir nun, dass entlang des moorweges blaues pfeifengras und wollgräser zu sehen sind.

#tipp 4

„kreuz der verlobten“

solltet ihr mit eurem partner/in, ehegespons/in, freund/in etc. wandern, schaut doch zum kreuz der verlobten und freut euch daran, dass die wege heutzutage gut beschildert sind und es adequate kleidung und smartphones gibt.

die geschichte: an dieser stelle erfror im januar 1871 ein junges paar, François Reiff und seine verlobte Marie Solheid, auf dem weg von jalhay nach xhoffraix (20 km), um dort die notwendigen papiere für die geplante hochzeit zu holen. sie hatten im schneesturm die orientierung verloren. der mann wollte hilfe holen, was ihm leider nicht gelang.

#tipp 5

tiere

achtet beim gehen auf eidechsen und besucht bei der chapelle fischbach die rinder.

#tipp 6

chapel fischbach

oder fagne de la polleur wurde 1831 ursprünglich zur rettung (glockengeläute) verirrter venn-reisender errichtet und liegt nur wenige hundert meter vom parkplatz der baraque michel entfernt.

#tipp 6

baraque michel

wieder beim startpunkt angekommen, sind wir hungrig und durstig und kehren ein.

um baraque michel rankt sich folgende legende:

„Als Michel Schmitz bei Überquerung des Hohen Venn völlig erschöpft war und sich verirrte, traf er die Entscheidung, sollte er dem Tod entgehen, würde er an dieser Stelle eine Zuflucht für Reisende bauen. Er markierte diese Stelle mit einem Stab und unmittelbar darauf fand er auf mysteriöse Weise wieder seinen Weg und baute dann dort eine Hütte.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Baraque_Michel

während k eher dem hellen bier zuneigt, probiert u das dunkle und wird nicht enttäuscht. nüsse, käse und lachs munden ebenso hervorragend.

abschließend können wir uns den forenberichten anschließen: die mischung zwischen der besichtigung der „juwel“städtchen brügge und gent und der wanderung in der natur hat absolut ihre berechtigung, aber wer die ardennen nicht besichtigt hat, dessen reise ist nur halb so schön; naja so weit wollen wir dann doch nicht gehen…

 

 

gern kommentieren